MariLim | Qualitätssicherung & Zusammenarbeit | Team & Qualifikationen | Bewertungsmodelle | Richtlinien

 

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MariLim Gewässeruntersuchung wurde 1993 durch Dipl.-Biol. Thomas Meyer gegründet. Zum 1. Januar 2009 wurde MariLim mit fortbestehender Geschäftsleitung zur Gesellschaft für Gewässeruntersuchung mbH umfirmiert.

Seit seiner Gründung ist MariLim auf die Lösung ökologischer Problemstellungen mariner und limnischer Lebensräume spezialisiert. MariLim bietet ein umfangreiches Spektrum verschiedenster Dienstleistungen in den Bereichen Gewässeruntersuchung und Forschung an.

Die Erfahrung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschränkt sich dabei nicht nur auf Projekte im Küstengebiet der Nord- und Ostsee, sondern erstreckt sich auch auf die Küstenbereiche des Atlantischen Ozeans, des Indischen Ozeans und des Mittelmeeres.

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Qualitätssicherung & Zusammenarbeit

Durch eine von Beginn an enge Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Auftraggeber sichert MariLim eine umfassende fach- und termingerechte Bearbeitung der Projekte, wobei der gezielte Erfahrungsaustausch zur Optimierung des gesamten Planungsprozesses beiträgt.

Die firmeninterne Qualitätskontolle bei MariLim, welche ein mehrstufiges Prüfungsverfahren durchläuft, dokumentiert und verifiziert alle projektbezogenen Ergebnisse. Zudem findet während der Ausführung der übertragenen Aufgaben eine regelmäßige Überprüfung der erarbeiteten Erkenntnisse statt.

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Team & Qualifikationen Bild_005

Derzeit arbeiten bei MariLim mehr als 10 fest angestellte, sowie mehrere freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu der Basis von staatlich anerkannten Abschlüssen kommen Zusatzqualifikationen und regelmäßige Schulungen des Teams, um die Qualität von Produkten und Gutachten optimal zu gewährleisten.

Ferner sind mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von MariLim Mitglied in verschiedenen nationalen und internationalen Gremien. Hierzu gehört u.a. die 'Qualitätssicherung Biologie' im Rahmen des Bund-Länder-Messprogrammes (BLMP) und Teilnahme an den UBA- und QUASIMEME-Ringversuchen.

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Bewertungsmodelle

Seit 2003 bearbeitet MariLim kontinuierlich Projekte, die sich mit der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) im Küstenmeer für die Qualitätskomponenten Makrophytobenthos und Makrozoobenthos beschäftigen. Im Zuge dieser Arbeiten wurde das Bewertungsmodell MarBIT (MARine Biotic Index Tool) für das Makrozoobenthos der Ostsee entwickelt und bereits in mehreren Praxistests überprüft. Weiterhin wurde die Eignung des Bewertungssystems MarBIT für das Zoobenthos der Nordsee an verschiedenen Ökosystemkomponenten (Miesmuschelbänke, Felswatt Helgoland, Phytalgemeinschaften, Weichbodengemeinschaften) überprüft.

Ab 2004 wurden die Bewertungsmodelle für Makrophyten der Ostsee in verschiedenen Praxistests auf ihre Anwendbarkeit hin überprüft. Für die äußeren Küstengewässer führte dies zu einer Umstrukturierungen und Neufassung des Bewertungsystems für die Makrophyten, das nun unter dem Namen BALCOSIS (Baltic Algae COmmunity analySIs Sytem) seit einem Jahr in der Ostsee zur Bewertung herangezogen wird. Eine Handlungsanweisung zum Monitoring des ökologischen Zustandes der Makrophyten nach dem BALCOSIS-Verfahren wurde im Jahr 2008 vorgelegt.

Als Entwickler für Bewertungsmodelle vertritt MariLim die Bundesländer in der internationalen Interkalibrierungsgruppe der Ostsee (Baltic GIG, 'WFD Geographic Intercalibration Group for the Baltic Sea') und hat für die Qualitätskomponente Makrozoobenthos den Vorsitz der Gruppe übernommen. Weiterhin arbeitet MariLim an der Erstellung der relevanten SOP-Verfahren (Standard Operational Procedures) für Makrozoobenthos und Makrophyten im Rahmen der Qualitätssicherung im BLMP mit und hat dort den Vorsitz der Unterarbeitsgruppe UAG QS Makrophytobenthos übernommen.

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Richtlinienlabor_gross

Seit seiner Gründung ist MariLim an verschiedenen Programmen zur Untersuchung und Festlegung von Richtlinien im Rahmen des HELCOM-Programmes beteiligt. Darin begründet sich die umfassende Erfahrung von MariLim in Bezug auf die Struktur und Funktion der verschiedenen Ökosysteme und eingehende Kenntnis zum Vorkommen von bestimmten Indikatorarten speziell im Flachwasser der Ostsee.

Vorschläge und Monitoringprogramme für spezielle marine Schutzgebiete in der Ostsee (BSPAs) wurden entwickelt und umgesetzt und bildeten die Basis für die Formulierung von Erhaltungszielen für die Lebensraumtypen in den entsprechenden Natura 2000-Gebieten. Als Unterauftragnehmer war MariLim 2007 daran beteiligt ein Natura 2000-Monitoringkonzept für den küstenfernen Bereich zu erarbeiten.

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